Meine mysteriösen Abenteuer

 

Ich sain net, de Flash. Einije von eich känne mech un hon maich schun geseh, annare känne maich von Bilda un widder annare hon von mia gehiert orra geläs. Awa die jeniche die maich net känne, die were maich jez känne liere.

 

Et läse jo Ouslänner met. Da moß ech ja Deitsch schraiwe.

 

Hallo, mein Name ist Flash, einige von euch kennen mich, etwa live und in Farbe oder vom hören sagen. Aber die, die mich nicht kennen:

 

Das bin ich!

Cool was!?

 

Ich bin gebeten worden, dass ich ein bisschen von meinem Leben oder Abenteuern erzählen soll. Gott sei Dank führe ich manchmal ein Tagebuch, in welchem ich, dass Ein oder Andere vor allem die Weibergeschichten aufschreibe. Ich bin am 23.11.2008 in Luxemburg geboren, also gerade mal vier Jahre jung, aber psst, es muss ja nicht jeder wissen, dass ich so langsam anfange grau zu werden (um die Schnauze rum)!

Innerlich, ühle ich mich erst wie Zwei.

Was für chaotische Dinge habe ich schon erlebt!!! Das kann sich so mancher nicht einmal ausdenken.

 

Am Besten fange ich vorne an.

Die ersten acht Wochen gingen schnell vorbei, meine zwei Brüder waren ja kein Problem, aber ich habe auch noch sechs Schwestern. Ihr wisst bestimmt auch, wie Weiber manchmal so drauf sind und nerven können und mit diesem rumgezicke. Manche von meinen Geschwistern sehe ich ja noch, das finde ich super und bin aber auch froh wenn sie wieder gehen. Grins

Mein Dosenöffner fährt ja sehr viel für mich rum und so bin ich in den letzten vier Jahren bestimmt weit über 120.000km gefahren, natürlich nicht selber! ;-) Ich habe ja keinen Führerschein, dafür bin ich ja zu jung. Darum glaube ich, dass ich die Hälfte der Strecke verpennt habe.

Wisst ihr eigentlich, dass er mich am Anfang gar nicht haben wollte! Er wollte Einen von meinen Zwei Brüdern holen, aber das habe ich den Beiden kräftig versalzen. Die erste Woche war ja ganz schön anstrengend für mich, deswegen habe ich mich mal Fünf Wochen ausgeruht.

So habe ich mir gedacht: Sei kein Narr, spar dir die Kräfte, wer weiß was später kommt. Aber wie ich gehört habe, dass Uli, also mein Dosenöffner, noch eine große gestromte Hündin hat und dass er an der Mosel wohnt, war es um mich geschehen.

 

Das ist jetzt meine Aika!?

Die ist groß, kann aber auch etwas zickig sein, aber eine ganz, ganz liebe wenn man sie kennt.

Kurz um: Da muss ich hin! So eine große Schwester kann manchmal ganz schön nützlich sein wenn ich scheiße baue. Und dann noch das Wasser, mmmmmmhhhhh…

Ich liebe das Wasser! Und was super ist! Ich wohne nicht weit von Mama und Oma weg. Es ist immer schön die Zwei nochmal zu sehen und ab und zu mit ihnen spielen. Wir drehen dann eine Runde bei ihnen im Garten oder draußen beim Gassi.

Leider ist meine Oma vor kurzem verstorben!

 

Das war meine Oma Aika vom Rijnecker Hof

              geboren in den Niederlanden!?

Sie war ein toller Hund und ich vermisse sie sehr. Hat sie doch immer so schön mit mir gespielt und mir auch manchmal die Leviten gelesen, aber dann hatte ich es auch verdient!

Zurück zur Mama, wenn ich mit ihr zu heftig spiele, da sagt manchmal die Dame was zu mir: „Flash mach langsam!“

Das ist die, die mir geholfen hat auf die Welt zu kommen. Sie nennen sie Nicole. Die war immer lustig, hat meine Sachen die hinten raus kamen weg gewischt, hat viele Spielis verteilt und manchmal hat sie was ganz leckeres zu Essen gebracht. Nicht immer die olle Milch von Mama. So ein Mann wie ich, brauch auch mal etwas Fleisch zwischen den Zähnen.

 

Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, bei Uli! Da wollte ich also unbedingt hin!

Wie kann ich also das Blatt drehen? Ich habe bisschen mehr gegessen und sagen wir mal vorsichtig ausgedrückt: Ich habe mich des Öfteren mal aufmerksamer verhalten, wie die Anderen! Ist es durch krummen, treten, beißen, schupsen oder einfach mal schneller und agiler zu sein wie die Anderen. Grins

Und das hat super funktioniert. Ich bin jetzt dort, wo ich hin wollte. Also an der Mosel, wo meine „große Schwester“ des Öfteren mir hilf, wenn ich scheiße baue und das kann ich sehr gut. Grins

 

Was habe ich in meinen jungen Jahren schon für Abendteuer erlebt! Einfach: Waaau…

Wer war denn von euch schon in der Schweiz oder in Frankreich, Österreich, Slowenien, Luxemburg, Belgien oder in den Niederlanden oder in Bayern? Upps, das zählt ja noch zu Deutschland, obwohl ich manchmal Verständigungsprobleme mit meinem Kumpel Lausi habe! Mit seiner Mama Hexe und Tochter Aika oben aus dem Norden, wo es die Punkte gibt die Uli gar nicht so mag, verstehe ich mich wesentlich besser. Mit denen kann man „Schnacken“!

 

Das sind die Drei:

Aika, Lausbua und Hexe

Und sogar in Kroatien!!!??? Ich!!! Und was für Mädels habe ich kennen gelernt, ohhh
Ich sage nur Frankreich, mmmmhhhhhh Paris. Aber dazu komme ich später! Grins

 

Auch das Neue zu Hause habe ich voll im Griff! Ulis Mama, die Sophie, die mich des Öfteren „Wibbel Aaasch“ nennt, hat extra für mich die Blumen vom Fensterbrett weg gestellt. Damit ich weiß, was draußen los ist und draußen geht manchmal die Post ab, obwohl ich in einem kleinen Kuhkaff wohne. Gegenüber von mir ist noch ein großer Garten, da wohnt der kleine vierbeinige Rudi und wenn er draußen ist und es passiert was, sagt er mir immer Bescheid.

Dann springe ich aus meinem Bett im ersten Stock, flitze die Treppe runter, unten im Flur bekomme ich meistens nicht die Kurve für ins Wohnzimmer und knalle gegen den Heizkörper. Im Wohnzimmer angekommen renne ich in den Wintergarten, dort springe ich auf eine Zweiercouch, diese prallt gegen eine Mauer und so bin ich ganz dicht am Fenster, wo ich alles beobachten kann. Das ist richtig spannend was da alles passiert und rum läuft.

Der Einzige den ich nicht so im Griff habe ist Ulis Papa Helmut, der sitzt die ganze Zeit an so einem ollen Ding. Da schreibt er was und schickt es weg. So ab und zu gehe ich zu ihm und stupse ihn an und sage: „Hey, bist du noch wach?“

Aber am liebsten ist mir, wenn er auf dem Stuhl sitzt und den Arm runter hängen lässt. Dann flitze ich hin und knabbere dran.

Dann sagt er immer: „ Flash hör doch auf. Ich muss arbeiten!“ und krault mich dabei.

Oder was ich noch sehr gut finde ist, ihn zu erschrecken. Manchmal liegt er auf dem Sofa und ist am Dösen. Da gehe ich ganz langsam hin und schlecke ihm so richtig mit meiner ganz langen und nassen Zunge durch das Gesicht.

Wau, da erschreckt er sich immer und mir macht es Spaß.

Wenn Sophie mal zu Hause ist und auf dem Sofa liegt, darf ich mich neben sie legen und sogar ihr Kopfkissen mit benutzen, aber nur wenn Uli nicht da ist. Der schmeißt mich immer runter.

 

Den Zahnwechsel habe ich nicht so gut verkraftet, da mussten ein paar Schuhe von Ulis Mama dran glauben und ihr Stuhl in der Küche habe ich auch angenagt.

Dann war ich auch schon in der Pubertät. Dieses hat Ulis Eltern geärgert. Sophie hängt fast immer die Wäsche auf einen Kleiderständer zum trocknen in den Wintergarten. Ich weiß nicht warum, aber die schneeweißen Unterhemden von Helmut haben es mir angetan. Sie waren halt nur „weiß“, kein Muster keine Farben, nichts halt!!! Aber wo ich fertig war, sind super schöne gelbe Muster drauf gewesen. Ich fand die richtig toll. Jetzt kommt das „Aber“!!!
Helmut und Sophie fanden das nicht so gut und haben mir ein paar Mal die Leviten gelesen. Meine künstlerischen Begabungen werden hier im Hause leider nicht geschätzt.

Auch wenn ich aus dem Garten komme, kann ich meine Fähigkeiten nicht ausleben und ein paar Muster in den Teppich machen. Da muss ich mir jedes Mal meine Pfoten sauber machen.

 

Die erste Ausstellung hatte ich in Ludwigshafen. Ich glaube das war 08.09.2009 in der Jüngsten Klasse. Dort war auch Mama und meine Tante Daylight habe ich dort auch kennen gelernt.

Auch so gelockte Hunde habe ich da gesehen. Da habe ich mir gedacht: Denen schenke ich mal ein Glätteisen zum Geburtstag, bei dem Gewusel am ganzen Körper. Grins

Aber am Wichtigsten war, dass ich Amanda dort kennen gelernt habe. Auch wenn ich zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste, dass wir uns mal ganz nahe kommen würden. Amanda´s Dosenöffner Jenna hat mich schon als Welpe ausgesucht, dass ich mit Amanda sagen wir mal: Später „spielen“ darf!

Das erste Jahr ging ganz schnell rum und ich konnte meine erste Weihnachtsausstellung in Brüssel erleben.

Das war am 13. Dezember.2009 in Brüssel

Die Ausstellung war super schön. Alles war so festlich geschmückt und es roch so gut. Alles war auf Weihnachten abgestimmt. Nebenbei wurde ich dort Jungendbester meiner Rasse.

Das Beste fand ich, der Weihnachtsmann kam mit einer Kutsche. Sie wurde von Huskys gezogen, was natürlich viel besser aussah wie mit den ollen Rentieren. Wir Hunde riechen ja auch viel besser wie die Renis, also wissen wir auch viel besser wo uns die Zweibeiner in der Weihnachtsnacht die Plätzchen und die Milch hin stellen.

Bald ist es ja wieder so weit, das wäre dann mein fünftes Weihnachten.

 

Dann war auch das Jahr rum und 2010 fing an, das war ein Jahr. Buhhh

Da fing mein Leben erst so richtig an.

 

Ich hoffe der kleine Ausschnitt aus meinem Leben hat euch gefallen und habe noch sehr interessante, spannende, kuriose und mysteriösen Abendteuer zu erzählen. Schreibt mir einfach ein Feedback an dermoselherder@web.de oder geht auf meine HP, dort findet ihr noch so einiges.

 

In diesem Sinne wünsche euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Euer Flash

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